Media Kit erstellen: Was Unternehmen über dich wissen müssen
Ein Media Kit ist kein möglichst bunter Lebenslauf. Es soll einem potenziellen Partner schnell zeigen, welches Thema du abdeckst, wen du erreichst und welche Zusammenarbeit möglich ist.
Ein Media Kit soll Entscheidungen erleichtern
Ein Media Kit ist kein möglichst dekorativer Lebenslauf. Es soll einem potenziellen Partner in kurzer Zeit zeigen, welches Thema du abdeckst, welche Zielgruppe du erreichst und welche Zusammenarbeit möglich ist. Relevanz und Nachvollziehbarkeit sind wichtiger als möglichst viele Seiten.
Positionierung knapp erklären
Name oder Marke, Kernthema und besondere Perspektive gehören an den Anfang. Unternehmen sollten schnell verstehen können, wofür der Kanal steht. Allgemeine Aussagen wie ‚Lifestyle, Reisen, Beauty und alles was Spaß macht‘ helfen nur wenig bei der Einordnung.
Kanäle und Zielgruppe
Nur relevante Plattformen und die eigene Website aufführen. Bei Zielgruppendaten sollten belastbare Plattformwerte verwendet werden. Alter, Region oder Interessen sind nur sinnvoll, wenn sie für eine Kooperation tatsächlich aussagekräftig sind.
Kennzahlen mit Kontext zeigen
Followerzahl allein sagt wenig. Reichweite, Aufrufe, Engagement oder Websitezugriffe sollten mit Plattform und Zeitraum angegeben werden. Einzelne virale Ausreißer eignen sich nicht als vermeintlicher Durchschnitt.
Leistungen und Arbeitsproben
Mögliche Formate wie Kurzvideo, Fotopaket, Story, Artikel oder UGC klar benennen. Einige passende Arbeitsproben vermitteln den Stil besser als lange Selbstbeschreibungen. Veröffentlichungsrechte früherer Projekte müssen dabei beachtet werden.
Referenzen und Kontakt
Passende frühere Partner können Vertrauen schaffen, sofern sie genannt werden dürfen. Ein klarer Kontaktweg gehört gut sichtbar ins Media Kit. Persönliche Privatdaten müssen dafür nicht unnötig veröffentlicht werden.
Aktuell halten
Veraltete Zahlen wirken unprofessioneller als kleinere aktuelle Werte. Das Media Kit deshalb regelmäßig prüfen, alte Referenzen ersetzen und Leistungen an das tatsächliche Angebot anpassen. Eine Datumsangabe kann deutlich machen, wann Kennzahlen zuletzt aktualisiert wurden.
Häufige Fragen
Wie lang sollte ein Media Kit sein?
So kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig. Relevante Informationen und gute Arbeitsproben sind wichtiger als eine feste Seitenzahl.
Müssen Preise hinein?
Nein. Bei standardisierten Angeboten kann es sinnvoll sein; individuelle Kampagnen werden häufig separat kalkuliert.